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Folgt man dem Verlauf der adriatischen Küste auf einer
Landkarte, stößt man auf halber Höhe auf das Kap von Ancona und des Monte Conero, einer
großen, reinen Kalkerhebung, die das Meer gegen Ende des Miozäns ans Land spülte. Es
handelt sich um eine einmalige Unterbrechung der sonst vollkommen ebenen Landschaft. Der
Monte Conero (572 m.ü.d.M.) ist nicht nur unter landschaftlicher Hinsicht, sondern auch
was Pflanzen- und Tierwelt angeht, ein riesiger Schatz. Dieses "Unikum", für
dessen Schutz vor nicht allzu langer Zeit eine Genossenschaft für die Errichtung eines
Naturparks gegründet wurde, erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 8.000 Hektar. Orte,
wie Portonovo, eine wundervolle Bucht mit der romanischen Kirche Santa Maria (11. Jh.),
einem alten Wachturm und einer kleinen napoleonischen Festung konnten ihren Zauber
bewahren, weil sie vor wilder Bauspekulation geschützt wurden. Portonovo ist vor allem
während der Ginsterblüte eine Attraktion, wenn es nicht nur unvergleichlich leuchtende
Farben, sondern auch unberührte, "wilde" Natur bietet (s. Bild). Dies gilt auch
für den Monte Conero, auf dessen Gipfel zahlreiche Wege zu atemberaubenden Ausblicken
führen. Portonovo ist auch ein reizender Badeort, wilder und naturbelassener Frische, der
den Zauber seiner lockenden klarblauen Wasser mit dem seiner Kunstschätze harmonisch
vereinigt. Der sehenswerteste Strand in der Umgebung von Portonovo ist
"Mezzavalle", ein bildschöner langer Sandstrand. Von dort aus erblickt man den
"Trave" (Balken): ein Felsarm, der sich von einem unwegsamen Felsabsturz in
gerader Linie 1 km weit in das kristallklare Meer wie ein langer Balken hineinzieht.
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Südlich von Portonovo, Richtung Sirolo, unter den steilen
Hängen des Monte Conero, befindet sich der schönste und berühmteste Strand der Küste:
"Le due sorelle" (die zwei Schwestern).Die Herkunft seines Namens verdankt der
Strand zwei aus dem kristallklaren Meer herausragenden Zwillingsfelsen. Dieser zauberhafte
Strand kann nur mit dem Boot oder zu Fuß über steile Trampelpfade, die vom Gipfel des
Conero herabführen, erreicht werden. Während der Sommersaison starten mit Touristen
vollgeladene Boote von allen umliegenden Küsten aus zu den "Zwei
Schwestern". Inmitten von wilder Natur und erholsamer Frische durch die den
Strand umspülenden Wellen, wird das Urlaubserlebnis vollkommen. Für Leute, die
Aktivurlaub bevorzugen, veranstalten qualifizierte und erfahrene Touristenführer
Exkursionen zu dem Strand "Due sorelle" über die abenteuerlichen Pfade des
Monte Conero, die oftmals hinreißende Aussichten bieten.
Zwei weitere bemerkenswerte Strände am Fuß des Conero sind "Spiaggia dei
gabbiani" (Mövenstrand) und "Sassi neri" (schwarze Steine). Sie sind ein
wirkliches Paradies für Naturliebhaber und für Freikörperkulturisten.
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Sirolo und Numana sind die zwei Perlen des Sommertourismus. Die
beiden Orte grenzen direkt aneinander, jeder hat jedoch seine eigenen besonderen
Charakteristiken: das ruhigere und traute Sirolo bietet herrliche Küstenabschnitte
während Numana, mit seinem langen und breiten Strand, reicher an historischen Zeugnissen
ist.
Die Schönheiten der Riviera del Conero lockt Touristen aus nah und fern hierher, die bei
ihrer Abreise unvergeßliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Dieses mit Natur und
Sonne reich gesegnete Fleckchen Erde begann in lezter Zeit erfolgreich damit, seinen
Gästen auch Kultur zu bieten: man denke nur an das Cave-Theater mit seinen vielen
Sommeraufführungen. Die Hotelunterkünfte vereinen Komfort mit der für diese Gegend
typischen familiären Bewirtung. Nicht selten kommt es vor, daß Urlauber zwanzig Jahre
lang ununterbrochen immer wieder hierherkommen - was nicht zuletzt natürlich auch der
traditionellen schmackhaften Küche zu verdanken ist.
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